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Vier Empfehlungen zur emotionalen Optimierung deiner Website

Wir geben dir hier vier kurze Empfehlungen zur emotionalen Optimierung deiner Website. Dabei gilt die Grundregel: Löse bei deinen Website-Nutzern möglichst viele positive Emotionen aus.

Vier Empfehlungen zur emotionalen Optimierung

Mache einen guten ersten Eindruck

Du hast nur wenige Sekunden, um den Nutzer zu überzeugen auf deiner Website zu bleiben. Daher sollte der Website-Einstieg gut konzipiert und gestaltet sein. Überflute den Nutzer nicht mit Informationsreizen, sondern achte auf ein aufgeräumtes Design und eine klare visuelle Hierarchie (Was soll als Erstes wahrgenommen werden? Was als Zweites? etc.). Wichtig sind hierbei auch starke visuelle Reize, wie ein thematisch passendes Einstiegsbild (Relevanz herstellen: Ich bin hier richtig!). Mit angenehmen Farben und Formen kannst du dann ein positives Gesamtbild erzeugen.

Vermittle Emotionen über Gesichter

Unser Gehirn ist sehr gut darin, Gesichter und deren Emotionen zu erkennen. Das dauert oft nur Millisekunden. Deswegen solltest du Bilder immer sehr sorgfältig auswählen (insb. bei Bildern aus Stock-Archiven wie fotolia). Denn Bilder lösen sofort positive oder negative Emotionen aus. Du kannst damit also die emotionale Wahrnehmung deiner Website wirksam beeinflussen. Achte bei der Auswahl darauf, dass die Menschen möglichst authentisch und sympathisch wirken. Und beachte ebenfalls, dass Gesichter in der Regel alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen – daher solltest du wichtige Informationen möglichst in deren Nähe positionieren.

Mache es dem Nutzer ganz einfach

Das kennst du sicher auch, wenn du dir schnell eine Handynummer merken sollst. In einer kurzen Zeit können Menschen nur eine sehr begrenzte Menge an Informationen aufnehmen. Daher gilt die grundlegende Regel, dass Inhalte umso positiver bewertet werden, je einfacher sie zu verarbeiten sind. Also reduziere deinen Inhalt auf den nötigen Umfang und fokussiere dich dabei auf die Argumente, die dich vom Wettbewerb abheben (im Gegensatz zu jenen, die auch deine Konkurrenz auf ihrer Website vermittelt). Wichtig sind aber auch die kleinen Dinge wie eine angemessene Schriftgröße, ausreichend Abstand und Kontrast.

Lasse den Nutzer ruhig etwas arbeiten

Diese Empfehlung klingt im ersten Moment etwas falsch. Daher hier gleich der Hinweis, dass etwas arbeiten sich nicht auf die Usability oder das Content-Design deiner Website bezieht – sondern auf eine Interaktionsmöglichkeit, die dem Nutzer einen Mehrwert bietet. Das kann ein Produktkonfigurator oder ein qualifiziertes Abfrageformular sein, mit dem der Nutzer seine Anforderungen skizzieren kann. Beachte dabei, dass die Interaktionsmöglichkeit einfach zu nutzen sein muss, andernfalls führt die Anwendung schnell zu frustrierten Nutzern.

Quellen und Tipps zur Vertiefung:
Weller, R., Harmanus, B. (2018). „Content Design – Durch Gestaltung die Conversion beeinflussen.“ 1. Auflage. Carl Hanser Verlag München
Fischer, K-P., Wiessner, D., Bidmon, R. (2011). „Angewandte Werbepsychologie in Marketing und Kommunikation.“ 1. Auflage. Cornelsen Verlag Berlin

Emotionale Optimierung am Beispiel einer Website

In unserem YouTube-Video zeigen wir dir am Beispiel eines Website-Enstieges, wie du die vier Empfehlungen zur emotionalen Optimierung umsetzen kannst.

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